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„Tirols schönste Erfahrung“
Die Maut der Timmelsjochstraße sorgt für satte Gewinne. Südtirol investiert auch in die Aufwertung der Straße. Ist das noch zeitgemäß?
Markus Larcher | 14. Sep 2021 | ff 37/2021
Die Mautstelle der Timmelsjochstraße auf Nordtiroler Seite: Südtirol erhält 20 Prozent des Pkw-Nettotarifs für eine einfache Fahrt auf jede verkaufte Mautkarte.

Foto: Alexander Maria Lohmann/Timmelsjoch Hochalpenstraße AG

Tirols schönste Erfahrung. Timmelsjoch Hochalpenstraße“, heißt es auf der Homepage der Timmelsjoch Hochalpenstraßen AG. Die kecke Behauptung scheint werbetechnisch ihren Zweck zu erfüllen. Die Passstraße, die das Nordtiroler Ötztal mit dem Passeiertal verbindet, erfreut sich eines regen Zuspruchs. Sieht man von der laufenden Saison und jener des vergangenen Jahres ab – der Zustrom war coronabedingt halbiert –, so zählte man in den vergangenen Jahren durchschnittlich rund 190.000 Überfahrten pro Saison. Seit 2006 hat sich die Zahl der Überfahrten mehr als verdoppelt.

Für die...

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