Direttore e non direttrice“, sagt sie. Auf der Bühne des bekanntesten italienischen Musikfestivals vor mehr als zehn Millionen Fernsehzuschauern weist die Orchesterdirigentin Beatrice Venezi Anfang dieses Jahres den Moderator freundlich, aber bestimmt an, sie als „Dirigent“ anzukündigen und nicht als „Dirigentin“. „Mein Beruf hat einen präzisen Namen: ‚Direttore d’orchestra. Und so will ich auch gerufen werden“, erklärt Venezi, ohne groß weiter Worte zu verlieren.
Was auf den ersten Blick wie eine kuriose Episode aus der farbenfrohen italienischen Fernsehlandschaft erscheinen...
