Bilderbuch — „Meine wilde Wut“:(ct) Nach Art der konkreten Poesie und bildnerisch unterstützt durch realistische Fotos, treibt Jan von Holleben die Wut hoch, um sie schließlich nach 30 Seiten Dampfablassen im Griff zu haben: Durch ruppige Worte wie „Knall“ und „peng“ und „Grrr“ und „blöd“, durch wütende Mimik mit Zähnezeigen, bös gucken und fauchen. Da brennt heißes Zeug im Kopf, aus dem ätzende Dinge sprießen, ein Wirrwarr an Schnüren, Scherben, Spaghetti, Legos. Lauter Wutdinge. Das Bilderbuch aber achtet, sonst wäre es ja kein richtiges, auf Komposition und Farbe,...
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