Zum Hauptinhalt
GAKO PALLAVER
Die Privilegierten

Millionen Angehörige von deutschen Minderheiten wurden 1945 vertrieben. Mit einer Ausnahme: Südtirol erhielt die Autonomie.

1. Okt 2026 | ff 36/2026

Vertreibung der Sudentendeutschen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs: sich dem Nationalsozialismus angedient.

Foto: Archiv

In den Jahren zwischen 1939 und 1945/1950 wurden in Europa millionenfach Menschen verschoben, bei freiwilligen und erzwungenen Umsiedlungen, viele mussten flüchten oder wurden vertrieben. Diese „Wanderungsbewegungen“ waren die Folge der nationalsozialistischen Raumpolitik, im Osten und Südosten Europas, und betrafen im Wesentlichen die deutschen Minderheiten außerhalb des Deutschen Reiches, aber auch andere Volksgruppen, in erster Linie die polnische und jüdische Bevölkerung. NS-Umsiedlungspolitik und Holocaust standen in engem Zusammenhang.

Neben den deutschen Minderheiten im...

Abo testen

Abonnieren Sie jetzt die ff - und Sie erhalten Zugriff auf alle Inhalte

Sie sind bereits Abonnent?