In den Jahren zwischen 1939 und 1945/1950 wurden in Europa millionenfach Menschen verschoben, bei freiwilligen und erzwungenen Umsiedlungen, viele mussten flüchten oder wurden vertrieben. Diese „Wanderungsbewegungen“ waren die Folge der nationalsozialistischen Raumpolitik, im Osten und Südosten Europas, und betrafen im Wesentlichen die deutschen Minderheiten außerhalb des Deutschen Reiches, aber auch andere Volksgruppen, in erster Linie die polnische und jüdische Bevölkerung. NS-Umsiedlungspolitik und Holocaust standen in engem Zusammenhang.
Neben den deutschen Minderheiten im...
