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Schreiben ist gefährlich
Literatur Lana hat in diesem Jahr eine Tür zu Belarus aufgetan. Zu einem Land, in dem schon das Gespräch über Literatur ein Verbrechen sein kann.
Georg Mair | 3. Sep 2025 | ff 36/2025
Autorinnen aus Belarus, die im Pflaumbaum-Verlag erscheinen: Literatur, die im deutschen Sprachraum noch kaum bekannt ist.

Foto: Daniel Bologna

Am Wochenende fahren die Menschen, die aus Belarus (früher Weißrussland) nach Polen oder Litauen geflohen sind, an die Grenze und schauen durch den Zaun hinüber in das Land, das sie verlassen haben. So erzählt es die Nobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch im Interview mit der Übersetzerin Katharina Narbutović. „Sie stehen da und schauen“, sagt Alexijewitsch, „weinen, rauchen. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass erwachsene, seriöse Menschen so dastehen und nach drüben schauen.“
Das Interview mit Alexijewitsch mit dem Titel „Mich rettet das Schreiben“ ist im Almanach abgedruckt, der...

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