Eine dunkle Wohnung, die früher als Keller genutzt wurde, Schimmel im Bad, ein Vater, der auf dem Boden schlafen muss, weil es nicht genug Platz gibt. Die Bilder, die Rai Südtirol vor wenigen Tagen über die Wohnsituation einer Familie in Kurtinig sendete, berührte viele Südtirolerinnen und Südtiroler. Es sind unwürdige Zustände, die sie zu sehen bekamen. Auch Manfred Mayr, der Bürgermeister von Kurtinig, sah sie – und ärgerte sich im Interview mit der Neuen Südtiroler Tageszeitung. Wie kann es sein, dass eine fünfköpfige Familie in einer viel zu kleinen Wohnung des Wohnbauinstituts leben...
Der Wobi-Koloss
Eine Familie in Kurtinig wohnt in katastrophalen Zuständen. Dem Wohnbauinstitut ist die Situation bekannt, es unternimmt aber nichts. Ein Einzelfall oder die Norm?
