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Die Wette
In Bozen startet ein Medizin-Studiengang. Doch kann er den Ärztemangel im Lande auch beheben?
Hörsaal in der Bozner Claudiana: Ab 1. Oktober werden hier Medizinstudenten unterrichtet. Das bereits zweckgebunde Budget für 15 akademische Jahre beläuft sich auf knapp 58 Millionen Euro, zuzüglich Studienplatzkosten von 18.000 Euro pro Jahr und Studierendem.

Foto: Alexander Alber

Wenn am kommenden 1. Oktober in der Bozner Claudiana das allererste akademische Jahr des Studien-gangs „Medicine & Surgery“ (Medizin und Chirurgie) beginnt, scheint so etwas wie ein alter Südtiroler (Polit-)Traum in Erfüllung zu gehen – der Traum von einem eigenen Medizinstudium im Lande.

Was der Landespolitik eine Frohbotschaft und wirksame Arznei gegen den Ärztemangel ist, erachten Oppositionsparteien als einen teuren Tropfen auf den heißen Stein. Selbst in der Südtiroler Ärzteschaft ist man sich nicht einig, ob die Medizinerausbildung im Lande wirklich Abhilfe schaffen kann;...

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