Zum Hauptinhalt
Ein Bianchi für alle Fälle
Vom Leiferer Rathaus direkt in die Landesregierung. Das ist der Plan der Leghisti für Christian Bianchi. Welche Chancen hat der Mann, und was macht ihn so erfolgreich?
Christian Bianchi, 53, will in den Landtag. Seit 1992 arbeitet er als Versicherungsvertreter, heute leitet er das Generali-Büro am Waltherplatz. Seit 1995 sitzt er im Leiferer Gemeinderat.

Foto: Alexander Alber

Vom Ende her betrachtet klingt alles an Christian Bianchis Landtagskandidatur plausibel: Mit dem Bürgerlistenzeichen („Uniti per l’Alto Adige“) ins Symbol der Lega gepappt, vereine er das Beste aus zwei Welten, sagt er. Da die „Beständigkeit“ einer großen, nationalen Partei, dort die „Sensibilitäten“ einer Bürgerliste. Glokale Politik quasi, die dem Leiferer Bürgermeister einen nahtlosen Übergang von der Stadt- in die Landespolitik bescheren soll.

Dabei hatte es zuletzt eigentlich nicht mehr danach ausgesehen. Im Winter wollten Bianchi und sein -Bozner Polit-Kumpel Roberto Zanin,...

Abo testen

Abonnieren Sie jetzt die ff - und Sie erhalten Zugriff auf alle Inhalte

Sie sind bereits Abonnent?