Als Gabriel Heim zum ersten Mal den Namen des Mannes hört, der ihn gezeugt hat, ist er schon siebzehn Jahre alt. Viel mehr erzählt seine Mutter ihm nicht, sie macht bloß Andeutungen. Die Mutter zieht einen Vorhang zwischen Vater und Sohn.
Felix Gasbarra war der Name des Mannes. Er hat die letzten vierzig Jahre seines Lebens in Südtirol verbracht. Und vorher ein Leben geführt mit vielen erstaunlichen Wendungen: Er gleitet geschmeidig von einem System ins andere. Kommunist, Faschist, Zensor für die US-Armee in Südtirol, Redakteur der Dolomiten. Mit zwanzig versucht Gabriel...
