Zum Hauptinhalt
Liebe Leserin, lieber Leser,
ff media | 7. Sep 2022 | ff 36/2022
Hans Heiss tritt bei den Parlamentswahlen an, er will Senator werden. Georg Mair hat ihn gefragt, warum er sich in die Politik stürzt, die einerseits Belebung ist, andererseits Erschöpfungspotenzial hat. Ab Seite 14.

Foto: Alexander Alber

Landeshauptmann Arno Kompatscher hat in diesen Tagen viel Gelegenheit, sich und seine Politik zu präsentieren. Bei der Landesversammlung der SVP am vergangenen Samstag und bei der Feier zu 50 Jahren Autonomie am Montag im Kurhaus von Meran genauso wie bei der Eröffnung des Nachhaltigkeitsfestivals am Dienstag in Bozen. Bei der Landesversammlung der SVP jedenfalls gab sich Kompatscher sachlich. Ob er noch einmal zur Wahl antreten wird, ließ er offen.

Alexandra Aschbacher (im vorigen Heft Autorin der Titelgeschichte über die SVP), hat seine Rede auf dem Parteitag und den Parteitag selbst beobachtet und gesehen, wie die SVP sich wieder aufzurappeln versucht. Die Partei, schreibt sie, habe versucht zu retten, was noch zu retten sei (ab Seite 20). Ihre Geschichte ist Teil einer umfangreichen politischen Berichterstattung zu den -Parlamentswahlenmit der Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten. In diesem Heft sind es der Viehbauer Markus Hafner und der ehemalige Landtagsabgeordnete Hans Heiss (ab Seite 14).

Unterwegs war auch Andrej Werth.Er hat die größte Kunstausstellung der Welt, die documenta, in Kassel besucht. Sie wird von einem Antisemitismus-skandal gebeutelt, Kunstwerke wurden abgehängt, die Direktorin musste ihren Sessel räumen, die Debatten sind hoch emotional und hören nicht auf. Er schreibt: „Die documenta ist hochpolitisch.“

In Kassel hat er sich auch mit Thomas Sternagetroffen. Sterna und Hannes Egger haben während der documenta eine Galerie gemietet. Wer hier ausstellt, entscheiden nicht Kuratoren, sondern das Los. „Win-Win-Lottery“ nennen sie ihr Projekt. Ab Seite 52.

Die Südtiroler JournalistinDaniela Prugger hat in den letzten Monaten für verschiedene Medien aus der Ukraine berichtet, auch für die ff. Prugger stammt aus Olang und lebt seit einigen Jahren in Kyjiw (Kiew). In ihren Geschichten möchte sie zeigen, wie es den Menschen geht, die im und mit dem Krieg leben müssen. Nun braucht sie eine Pause. Kurz bevor sie in den Urlaub gefahren ist, hat sie Andrej Werth erzählt, was sie die letzten Monate erlebt und was der Krieg mit ihr und den Menschen gemacht hat. Und warum sie wieder in die Ukraine zurückkehren wird. Ab Seite 38.

Wir wünschen Ihnen eine anregende ff-Lektüre

Andrej Werth (links) hat die documenta in Kassel besucht. Einerseits hat er sich dort die größte Kunstschau der Welt angeschaut, andererseits wollte er wissen, was die Südtiroler Künstler Thomas Sterna (rechts) und Hannes Egger dort treiben. Ab Seite 52.

Foto: Privat