Diese Wanderung punktet mit ihrer Vielseitigkeit. Stille Biotope wechseln sich mit belebten Hütten ab, ebene Wanderwege mit kurzen Auf- und Abstiegen. Die gewaltigen Sextner Dolomiten sind die traumhafte Kulisse dieser Tour. Auf dem Rückweg stößt man außerdem auf eine Bunkeranlage aus dem Zweiten Weltkrieg.
Vom Parkplatz folgen wir Weg Nr. 131, nach etwa einer halben Stunde kommen wir an eine Weggabelung. Hier gehen wir links und folgen der Ausschilderung zur Alpe Nemes (Nr. 131) kurz bergab, danach geht es in mäßiger Steigung bergauf.
Der Weg führt jetzt durch ein Moor, das als Biotop ausgewiesen ist. Wir biegen rechts ab und erreichen nach einem kurzen Anstieg die Alpe Nemes. Nun geht es in Richtung Coltrondo-Alm (Nr. 156). Der Weg führt direkt um den Stall herum, die rot-weiße Markierung am Gebäude ist erst von der anderen Seite zu sehen. Wir queren eine Wiese (Markierung auf Steinen und Felsen) und treffen schließlich auf einen deutlich sichtbaren Steig. Wir halten auf den markanten Gipfel des 2.503 m hohen Kniebergs zu. Wir biegen rechts ab, passieren eine Brücke und wandern nun über einen Bergrücken steil bergauf. Es geht noch ein Stück bergab, dann erreichen wir die Coltrondo-Alm. Nach der Hütte bleiben wir kurz auf der bergab führenden Forststraße, bevor wir rechts abbiegen (Nr. 149, „Kreuzbergpass“). Es geht nun wieder mal bergauf, mal bergab. Wir kreuzen Weg Nr. 131, unseren Aufstiegsweg. Jetzt könnten wir der Forststraße bergab zum Kreuzbergpass folgen, wir wählen aber die spannendere Variante und gehen geradeaus auf einem Waldweg weiter. Nach wenigen Metern stoßen wir mitten im Wald auf eine Bunkeranlage aus den Anfängen des Zweiten Weltkriegs. Vom Bunker aus gehen wir ein kleines Stück zurück und folgen beim Picknick-Tischchen dem Steig bergab. Diese Abkürzung führt steil durch den Wald und wieder auf Weg Nr. 131, der uns in wenigen Minuten zurück zum Parkplatz bringt.
Tipp: Wer dieser Tour noch 100 Höhenmeter hinzufügen möchte, kann kurz vor der Alpe Nemes-Hütte (Weg Nr. 132) einen Abstecher auf den Seikofel (1.908 m) machen. Aufstieg wie Abstieg.
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