Da sattsam bekannte Kreise immer wieder das Schein-Argument vorbringen, dass Ärzte und Apotheker das Gleiche täten wie ein Pestizide spritzender Obstbauer, habe ich den Kulturwissenschaftler und Sozialpsychologen Prof. Dr. Christian Schneider aus Frankfurt a. M. um eine Einschätzung dieser „Reaktion“ gebeten. Ich will der Allgemeinheit die „Diagnose“ dieses Universitätsdozenten und Psychotherapeuten nicht vorenthalten: „Es ist dies eine kindliche, zum Teil aber auch schon pubertierende Argumentation, die der Vernunft naturgemäß nicht zugänglich ist. Ich würde eine solche Rechtfertigungsstrategie „Pseudologie auf der Basis maligner Objektvertauschung“ im Falle des bewussten Täuschungswillens, oder „halluzinatorischer Objektvertauschung“ im Falle unbewusster Antriebe nennen.“
Johannes Fragner-Unterpertinger, Apotheker in Mals
