Das Aufatmen ist hörbar, wenn man dieser Tage mit Hüttenwirten hoch gelegener Schutzhäuser telefoniert. Nach der fünften Hitzewelle dieses Sommers scheint sich die Lage rund um die Wasserversorgung nach den jüngsten Niederschlägen entspannt zu haben; vielerorts konnten Wassertanks zu einem guten Teil wieder mit Regenwasser gefüllt werden. Die Schließung sanitärer Anlagen oder gar vorzeitige Hüttenschließungen wie bereits anderswo in den Alpen scheinen für diese Saison damit vom Tisch zu sein.
Doch das Grundproblem ist geblieben: die Wasserknappheit. Sie spitzt sich aufgrund des...
