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TITEL2
„Scheinheilige Volkspartei“
Francesco Palermo wurde 2013 in den Senat gewählt – im Wahlkreis Bozen-Unterland. Die Debatte über dessen Teilung hält er für einen „gesellschaftlichen Rückschritt“.
2. Sep 2026 | ff 35/2026
Palermo: „Rechtlich gesehen ist die jetzige Reform nicht verfassungswidrig. Gesellschaftlich ist sie aber ein Rückschritt.“

Foto: Alexander Alber

Der Ex-Senator beginnt das Gespräch damit, dass ihn vor allem die Debatte stört. Und er von der Politik enttäuscht sei, eine Rückkehr schließt er aus. Aber er kennt den Wahlkreis Bozen-Unterland gut, immerhin ist er dort 2013 als parteiloser Kompromisskandidat angetreten. Seine Kandidatur wurde damals vom Bündnis SVP-PD unterstützt, Palermo sollte Nachfolger von Oskar Peterlini werden. Von außen wurde seine Kandidatur auch von den Grünen unterstützt. Mit knapp 52 Prozent schnappte er sich das Direktmandat für einen Sitz im Senat.

ff: Wie haben Sie den Wahlkampf damals...

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