Es ist kurz nach zehn Uhr vormittags, als ein älterer Mann in den Eingangsbereich des Brixner Gemeinschaftshauses tritt und sich suchend umschaut. Die Straßen sind belebt, Touristen und Einheimische drängen sich an diesem Augusttag in die Altstadt. Im Hauseingang ist es ruhig, der Mann versucht sich an den Schildern zu orientieren.
„Wen suchen Sie denn?“, fragt Elisabeth Montel.
„Das Gemeinschaftshaus.“
„Das ist das Gemeinschaftshaus“, antwortet Montel und lächelt erfreut.
„Ich müsste da etwas bei den Augen nachschauen lassen.“
Die...
