Zum Hauptinhalt
Die drei Seiten der Medaille
Julian Stuefer hat in der Pandemie einige persönliche Tiefschläge erlebt. Aber er sieht auch Positives.
„Diese Pandemie hat uns auch Räume ermöglicht, um weg vom Immer-Mehr zu kommen. Sie hat uns Zeit geschenkt. Sie hat uns Möglichkeiten geboten, Neues auszutesten.“ Julian Stuefer, Religionspädagoge und Lehrer

Foto: Privatarchiv Julian Stuefer

Seit Julian Stuefer im April in der ff den Aufruf las, die eigene Corona-Geschichte niederzuschreiben und an das Magazin zu schicken, schwirrte ihm lange der Gedanke im Kopf herum, ob er das wirklich tun sollte. Er ließ es dann erst einmal bleiben. Warum? Weil seine Erfahrungen, so sagt er es, „keine weltbewegenden“ waren. Und weil seine Eindrücke „keine Gräben aufzuzeigen oder zuzuschütten vermögen“.

Rund vier Monate später tut er es doch – seine Erfahrungen niederschreiben. Weil er in den bisher veröffentlichten Geschichten viel von „Zwang“, „System“...

Abo testen

Abonnieren Sie jetzt die ff - und Sie erhalten Zugriff auf alle Inhalte

Sie sind bereits Abonnent?