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„Seins wäre nicht meins“
Der eine ist Mediziner, der andere Anwalt: Manfred und Gerhard Brandstätter über Sport, Motorräder, die 68er. Und wie wichtig ihnen Geld ist.
Gerhard (links) und Manfred Brandstätter vor der Büste des Vaters Josef: „Wir wussten, wir müssen etwas tun, um nach vorne zu kommen. Wir hatten ja nichts.“

Foto: Ludwig Thalheimer

Manfred und Gerhard Brandstätter wuchsen gemeinsam mit ihrer jüngeren Schwester Verena in Bozen auf. Manfred machte Karriere als Arzt, Gerhard als Rechtsanwalt. Beide verstehen einander gut, wir treffen sie an einem sonnigen Tag im August in Gerhards Kanzlei in Bozen.

ff: Möchten Sie manchmal Ihr Bruder sein?

Manfred: Nein.

Gerhard: Nein.

Warum nicht?

Gerhard: Weil ich eine andere Lebensentwicklung gemacht habe. Ich habe immer geschätzt, was er macht. Aber es wäre nicht meins gewesen.

Manfred: Und meins auch...

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