Do isch er, der Teifl“, sagt Karl Kob und zieht etwas Rostfarbenes aus der Erde. Mit der Brille auf der Nasenspitze schaut er sich den Pilz genauer an. Es ist der spitzgebuckelte Raukopf, einer der giftigsten, den man in Südtirol findet. Eine gewisse Menge kann sogar zu Nierenversagen führen. Er wächst hauptsächlich in feuchten Fichtenwäldern und an Stellen, die leicht gewölbt sind. Erkennungsmerkmale sind, wie der Name schon verrät, seine raue Oberfläche und ein Buckel in der Mitte des Pilzhutes.
Im Wald neben dem Parkplatz Kirch-eben in Mölten findet man ihn nicht selten. Karl...
