Höflicher Protest erwartete die Architekten, als sie am Nachmittag des 4. Juli den Dürersaal im Kapuzinergarten von Klausen verließen. Eine Frau verteilte ein Flugblatt an die Teilnehmer des Wettbewerbs zum Bau des Tinne-Museums, der Titel: -„Klausner Befindlichkeiten“. Ein freundliches Schreiben, das die Architekten, die für diesen Nachmittag aus Helsinki, Rom, Porto oder Bozen nach Klausen gekommen waren, darauf aufmerksam machen sollte, wie wichtig der Kapuzinergarten für die Einwohner der kleinen Stadt ist. „Wir freuen uns über jeden Zuwachs an Kunst und Schönheit“ stand da...
Klausner Befindlichkeiten
In Klausen wird seit Jahren über den Bau des Tinne-Museums diskutiert. Jetzt wird es ernst, doch das Thema spaltet die Stadt.
