Zum Hauptinhalt
Giorgias Weg Richtung SVP
Von der Buhfrau zur Favoritin, die plötzlich sogar von den europäischen Volksparteien umworben wird: Die Parlamentswahl 2022 könnte für einen radikalen politischen Kurswechsel sorgen – falls es nicht zu einer überraschenden Wende kommt.
Selbstbewusster Shootingstar: Mitte-rechts-Spitzenkandidatin Giorgia Meloni.

Foto: Vincenzo Pinto

Umfragen und Medienpräsenz lassen keine Zweifel: Giorgia Meloni, noch bis vor Kurzem einzige halbwegs herzeigbare Exponentin der lautstarken, aber recht unbedeutenden Rechtspartei Fratelli d`Italia, wird die Parlamentswahl am 25. September gewinnen. Um sich eine Vorstellung vom Stimmungsumschwung zu machen, der das Zeug hat, die Machtverhältnisse in Rom auf den Kopf zu stellen: Es ist, als würde hierzulande Alessandro Urzì, heute einziger Vertreter der Meloni-Partei im Landtag, morgen Landeshauptmann von Südtirol.

Meloni hier, Meloni dort, Meloni überall. Küsschen, Selfie,...

Abo testen

Abonnieren Sie jetzt die ff - und Sie erhalten Zugriff auf alle Inhalte

Sie sind bereits Abonnent?