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Wahlkampf im Kloster
Die größte Baustelle des Landes soll einen weiteren Zugang durch einen alten Klostergarten erhalten. Die Idee verärgert Anrainer und heizt in Meran den Gemeindewahlkampf an. Warum kommt der Vorschlag gerade jetzt?
Ein verwaistes Kleinod in Meran, 1617 entstanden: der Garten des Kapuzinerklosters. Hier könnte bald ein Baustellenzugang für das Projekt Umfahrungstunnel entstehen.

Foto: Alexander Alber

Unscheinbar: So wirkt der etwa fußballplatzgroße Garten des Kapuzinerklosters in Meran. Hier ein paar Reihen verwachsener Reben, dort einige Obstbäume, dazwischen Gestrüpp und alte Gräber. Unbeirrt vom weltlichen Trubel außerhalb der alten Mauern dümpelt das Grün, mag man glauben, seit seiner Entstehung vor 400 Jahren vor sich hin. Mit der Ruhe ist nun vorerst Schluss.

Vor etwa zwei Wochen ließ eine Meldung zuerst die Kapuziner und Anrainer zusammenfahren, um dann den etwas verhalten begonnenen Meraner Gemeindewahlkampf in Schwung zu bringen: Die Untertunnelung Merans, das...

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