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„Ich gehe immer übers Limit“
Vanessa Macchia ist weit gekommen. Weil Stillstand für die 40-Jährige nie eine Option war, weil sie neue Wege gesucht hat, wenn sie an Grenzen gestoßen ist. Und das ist sie als Frau in der Wissenschaft.
Vanessa Macchia: „Wenn jemand heute, so wie ich, seine gesamte Karriere mehr oder weniger im Land gemacht hat, spürt er/sie oft weniger Wertschätzung als wenn er/sie nach Jahren im Ausland zurückkommen würde. Das finde ich schade.“

Foto: Alexander Alber

Vanessa Macchia sitzt auf der bequemen Bank im Aufenthaltsraum des Hotels Stigl, gelegen mitten in Bozen. Sie ist so alt wie dieses Magazin: 40 Jahre. Wüsste man das nicht, man würde sie sehr viel jünger einschätzen. Macchia ist seit zwölf Jahren Professorin an der Fakultät für Bildungswissenschaften der Freien Universität Bozen, ihr Fachgebiet: Inklusive Pädagogik und Didaktik. Zwölf Seiten lang ist ihr Lebenslauf, er ist so etwas wie ihr Spiegelbild: vielfältig, ein bisschen untypisch vielleicht, eindrucksvoll. Im weißen Sommerkleid und in blauen Stöckelschuhen, die Haare offen,...

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