Das Karl-Marx-Haus in Trier ist nicht das, was man einen Renner nennen könnte. Gerade mal 35.000 Besucher pro Jahr wollen sehen, wo „der geistige Vater des Kommunismus“ geboren wurde. Seit dem Fall der Berliner Mauer 1989 hat Marx viel von seinem Sexappeal eingebüßt.
Eine Ausnahme bildet China. Rund ein Drittel der Touristen, die das Marx-Haus besichtigen, stammen aus dem Reich der Mitte. Deren beliebtestes Fotomotiv in dieser wunderschönen Stadt ist weder die Porta Nigra noch die Römerbrücke, sondern eine imposante Bronzestatue, die im Mai dieses Jahres aufgestellt wurde – obwohl die...
Aussterbender Panda
David Augscheller will mit der „Vereinten Linken“ in den Landtag. Was treibt den Lehrer an, der sich immer noch einen „Marxisten“ nennt?
