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Knatterer gegen Treter
Die Sperre des Sellajochs an neun Tagen im Sommer war halbherzig. Aber es ist ein erster Schritt zur Entschleunigung der Dolomitenpässe.
Die Sellajochstraße mit Sellastock im Hintergrund: Mittwochs gehörte der Pass den Radfahrern, Fußgängern, Wanderern, Elektroautolenkern – nur stinkende Dieselshuttlebusse störten die Idylle.

Foto: Alexander Alber

Ruhe sieht anders aus. Auf dem Parkplatz von Plan de Gralba zu Füßen des Sellajochs herrscht geschäftiges Treiben. Autos parken hier morgens nach 9 Uhr ein, vor den Wohnmobilen räkeln sich die Spätaufsteher. Ein Parkwächter weist Falschparker darauf hin, dass im eigens ausgewiesenen Bereich für die Wohnmobile zwölf Euro pro Tag zu entrichten seien. Angrenzend könne man dagegen seinen PKW kostenlos stehen lassen.
Karen und Olaf aus Düsseldorf sind auch da. Die beiden Endvierziger machen einen durchtrainierten Eindruck. Sie ist klein, braunhaarig und drahtig, er ziemlich groß, blond und...

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