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Die Seele des Holzes
Bildhauerinnen und Bildhauer sehen, welche Figuren in einem Baumstamm stecken. Wie daraus ein Kunstwerk wird.
Georg Mair | 20. Aug 2024 | ff 34/2024
Remo Meier aus der Schweiz hat bei der Bildhauerakademie in Gröden einen Radfahrer geschnitzt: „Man muss das Holz lesen können.“

Foto: Alexander Alber

Die Geburt einer Skulptur beginnt heute mit einer Kettensäge, mit ihr wird der rohe Holzstamm abgetragen. So werden die Umrisse der Figur sichtbar, die im Holz steckt und die nur der Bildhauer sieht. Man muss die Instrumente beherrschen: Anderthalb Meter misst das längste Sägeblatt. Früher benutzten die Bildhauer eine Axt, um dem Holzklotz die ersten Umrisse zu geben.

Aron Demetz schiebt auf einem Handwagen einen dicken Stamm aus Zirbelholz in sein „Atelier“ in Pontives, das eigentlich eine Industriehalle ist. Die Zirbelkiefer ist ein beliebtes Material für Holzschnitzer und...

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