Während Hermann Lang durch seinen Stadel führt, bleibt er immer wieder bei einem der ausgestopften Tiere stehen. Über jedes weiß er etwas zu erzählen. „Der Bartgeier“, sagt er zum Beispiel, „war bei uns schon ausgestorben, aber dann hat man ihn vor einigen Jahren in Nationalparks wieder ausgewildert.“
Er sei ein wunderschönes Tier, das keinen Schaden anrichte, da er nur Aas und Knochen fresse. Mit einer Flügelspannweite von bis zu drei Metern ist er, gemeinsam mit dem Mönchsgeier, der größte Greifvogel Europas. Tatsächlich hat Lang auch das Exemplar eines Mönchsgeiers in seinem...
