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Kein Hurra die Gams
Schäden durch Wildtiere an Wiesen, Apfelplantagen, Weinbergen oder Gärten sind in Südtirol nicht selten. Ein Fall in Jenesien zeigt, wohin das führen kann.
„Glattgefressene Wiesen“ in Jenesien: Vor allem Gämsen machen den Bauersleuten zu schaffen.

Foto: Ludwig Thalheimer

Über den Feldweg rauscht ein Heulader heran, hinten drauf eine schöne Fuhre gedörrtes Futter. Die Kabinentür öffnet sich, und heraus springt ein großer Mann in einem grünen Overall. Auf seinem kantigen Kopf trägt er ein schwarzes Käppi.

Der Bauer heißt Franz Weifner, er bewirtschaftet mit seiner Familie den Unterkoflerhof in Afing bei Jenesien. Heu, sagt er, habe er heuer zwar genug, trotzdem würden ihm Wildtiere große Sorgen bereiten. Zwei seiner Wiesen, die nahe am Wald liegen, würden regelmäßig vor allem von Gämsen abgefressen. „Hurra die Gams“ – das war einmal.

Schäden...

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