Vor knapp 700 Jahren, als die Kartäusermönche auf einer Moräne hoch über dem Schnalserbach ein Kloster bauten, war das Baumaterial knapp: Mörtel und Steine mussten herangeschleppt werden, vermutlich aus dem Pfossental. Wer Baumaterial für die Kartause schenkte, konnte auf einen Sündenerlass hoffen. So wird es von der Entstehungszeit des heutigen Karthaus, einer 300-Seelen-Fraktion der Gemeinde Schnals, erzählt.
Heute hat sich am Eingang des Pfossentals, schräg unterhalb von Karthaus, ein Baustofflieferant in Teufelsküche gebracht. Der Steinbruch „Sellwand“ lässt in Schnals die...
