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Mit Nadel und Globuli im Kuhstall
Martina Platter hat im Ausland die Ausbildung zur Tierheilpraktikerin mit Spezialisierung in Homöopathie und Akupunktur absolviert. Jetzt will sie erreichen, dass sie ihren Beruf auch hierzulande ausüben darf. (Beitrag von Lisa Fulterer)
ff media | 19. Aug 2020 | ff 34/2020
Ein Herz für Tiere: Martina Platter verbringt viel Zeit mit ihrem Pferd. Robin ist chronisch mondblind.

Foto: Ludwig Thalheimer

Rein äußerlich passt Martina Platter wirklich nicht in das Klischee des Homöopathen. Sie trägt klar Schwarz und Weiß, ihre Haare sind streng zurückgebunden, ihre Bewegungen wirken schwungvoll, aber kontrolliert. Sie ist eine sehr kleine Frau. Ihr Bauch wölbt sich von der Schwangerschaft. Auch im Gespräch kommt nie das Gefühl auf, dass man es mit einer esoterischen Persönlichkeit zu tun hätte. „Ich bin von der Wichtigkeit und Notwendigkeit der Schulmedizin im Veterinärsektor überzeugt“, sagt Platter. „Von genauso großer Bedeutung ist aber auch der Tierheilpraktiker.“

Platter hat...

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