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Der Puls der Gegenwart
Die Biennale in Gröden umfasst künstlerisch die ganze Welt. Und lässt die Südtiroler Künstler nicht aus. Es ist eine Kunst, die politisch ist. Und eine Demonstration gegen das Elend der Gegenwart.
Georg Mair | 19. Aug 2020 | ff 34/2020
Skulptur von Myfanwy McLeod in St. Ulrich: Adam und Eva, ironisch aufgeblasen – geschnitzt nach einer Miniskulptur im Museum Gherdeina.

Foto: Georg Mair

Als der schwedische Künstler Henrik Hakansson im Jänner nach Gröden kam, stapfte er durch den Schnee ein Stück ins Langental in Wolkenstein. Vorbei an der Kaserne der Sportgruppe der Carabinieri, bis zum Parkplatz und dann noch ein paar Schritte in die Wiese hinein.

Es ist ein Ort von einer besonderen Schönheit, Naturschutzgebiet, von steilen Wänden umstellt, der nur durch die vielen Menschen gestört wird, die sich im Sommer hier aufhalten. Hakansson (52) suchte nach einem Platz für das Kunstwerk, das er in der Natur für die siebte Ausgabe der Biennale Gherdeina errichten...

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