In zwanzig Jahren Landtagsarbeit hat man Andreas Pöder in vielen Rollen gesehen: als treuen Weggefährten und einsamen Wolf, als Bündnis-Partner und Bündnis-Zerstörer, als Dauer-Wahlkämpfer und Dauer-Überlebenskünstler, als strategischen Polterer und rhetorische Atombombe.
Und doch gibt es eine Rolle, in der man Pöder nie und nimmer erwarten würde: in der des Beschwichtigers.
„Hier muss ich einen Einwand erheben“, schreibt Pöder am 6. August dieses Jahres an eine Facebook-Freundin. „,Schlimmer als zu Hitlers Zeiten‘ ist beileibe ein Ausdruck, der nie und nimmer zu verwenden ist.“
Im...
„Palle sind mein Kapital“
Während andere Politiker in den Urlaub fahren, bastelt Andreas Pöder an seiner Wiederwahl. Retten die Impfgegner sein fünftes Mandat?
