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Kein Zorn. Nirgends
ff media | 23. Aug 2017 | ff 34/2017
Schlichte Prosa: Der erste Roman von Maria Thaler.

Foto: Raetia Verlag

Literatur:(gm) Es scheint, als hätten Kindheitserinnerungen in der Literatur wieder Konjunktur, als würde gar der gute alte Heimatroman (oder Antiheimatroman) dem Grab entsteigen. Es ist jetzt gut 40 Jahre her, da schrieb Franz Innerhofer über die Narben, die ihm seine bäuerliche Herkunft geschlagen hatte. „Schöne Tage“ (so der Titel des Erstlings von Innerhofer von 1974) waren es gewiss nicht.
Auch die Südtiroler Autorin Maria Thaler (62) erzählt in „Moi“ vom bäuerlichen Leben, von Geburt und Tod, von den Ängsten, die Moi befallen, den Versuchen, Eigenständigkeit zu...

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