Als Arno Kompatscher vor über elf Jahren Landeshauptmann wurde, gab er sich ein Ziel: Er wollte „das Loch im schützenden Panzer Autonomie“ reparieren. Das sollte kein Elitenprojekt werden, sondern ein Projekt für alle Südtiroler. Er wollte die Menschen miteinbeziehen. Südtirol, sagte der damals 42-Jährige, bräuchte einen „verstärkten Autonomiepatriotismus“. Die Südtiroler sollten spüren: Das ist unsere Autonomie.
Kompatscher – der Mann, der den Südtirolern die Autonomie ins Herz pflanzt. Das war das Narrativ seiner ersten Legislaturperiode, die Erzählung, die dem Regierungshandeln...
