Es sei vielleicht zu viel verlangt, inhaltliche Fragen zu stellen – bevor man wissen will, wofür das ganze Geld ausgegeben wird. Als Landeshauptmann Arno Kompatscher Ende Mai bei einer Pressekonferenz danach gefragt wurde, was genau denn mit dem 2,3-Millionen-Euro-Budget der „Sustain-ability Days“ bezahlt wird, musste er erstmal Luft holen. Anstatt dem großen Festival der Nachhaltigkeit entgegenzufiebern, fragt die Journalistin nach dem Kleingedruckten. Die Kosten seien mehr als nachhaltig investiert, sagte der Landeshauptmann, und angesichts dessen, was hier geboten werden soll, mehr...
Heiliger Zweck, selige Mittel
Anfang September findet in Südtirol das erste große Nachhaltigkeitsfestival statt. Das lässt man sich was kosten. Alles nur Show oder auch Substanz?
