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„Die Leute sind gefrustet“
In seinen Dokumentarfilmen hat der Südtiroler Gustav Hofer Italien erkundet. Was los ist im Land, warum die Leute den Politikern nicht glauben und was passiert, wenn nach den Parlamentswahlen die Rechten regieren.
Georg Mair | 17. Aug 2022 | ff 33/2022
Gustav Hofer: In seinen Dokus hat er bloßgelegt, was Italien kennzeichnet.

Foto: Alexander Alber

Das Telefongespräch mit Gustav Hofer beginnt eine halbe Stunde später als vereinbart. Er hatte noch an einer Reportage über den italienischen Wahlkampf zu arbeiten – am 25. September finden in Italien vorgezogene Parlamentswahlen statt. Für die Recherche war Hofer am Strand von Santa Marinella und auf einer „Festa dell’Unità“ in der Toskana, um die Stimmung im Wahlvolk zu erkunden – auf den Festen der „Unità“ sammeln sich immer die treuesten Anhänger des Partito Democratico.

Hofer (46, aufgewachsen in Sarnthein), Dokumentarfilmer, Journalist und Moderator für den...

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