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Die Pferde und die Zettel
Kutscher, die Personen befördern, werden hierzulande mit Bürokratie überhäuft. Das sei der Grund für mangelnden Nachwuchs, sagt Matt Niederwieser.
ff media | 18. Aug 2021 | ff 33/2021
Matt Niederwieser, der bunte Hund aus Brixen, schwenkt einige der Dokumente, die er als Kutscher braucht: „Überbordende Bürokratie!“

Foto: Simon Pöhl

Matt Niederwieser holt aus dem Kutschbock einen Stapel Zettel hervor: 13 verschiedene Dokumente, die er auf der Pferdekutsche dabeihaben muss, um damit Personen befördern zu dürfen – und dazu benötigt die Kutsche noch ein Kennzeichen. Der Brixner ist überzeugt, dass die bürokratischen Hürden einer der Gründe für den fehlenden Nachwuchs im Kutscherberuf sind. An der Tätigkeit selbst liegt es laut ihm nicht – diese sei immer noch zeitgemäß und keineswegs veraltet.

Das Gesetz vom 15. Januar 1992, Nr. 21 legt fest, dass Pferdekutschen in Italien in die gleiche Kategorie wie Taxis und...

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