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Alte Wunden
In St. Valentin auf der Haide fluten seit drei Wochen Keller. In unmittelbarer Nähe zum Druckstollen eines Alperia-Wasserkraftwerks. Der Stromerzeuger entwarnt. Und sorgt damit für Unruhe.
Mittels „Ziggl“-Brunnen versucht man im Moment, das einlaufende Wasser in Schach zu halten.

Foto: Alexander Alber

Der stete Tropfen ist es, der den Stein höhlt, das wusste bekanntlich schon der alte Römer Ovid. An diese Redewendung mag man besser nicht denken, wenn plötzlich aus dem Boden unter dem eigenen Haus unaufhaltsam Wasser dringt.

Für antike Weisheiten ist Daniela Licata dieser Tage aber ohnehin nicht zu haben. Um Ferragosto braucht die Hotelierin normalerweise freie Minuten, um zwischen den Strapazen der Hochsaison Luft zu holen. Stattdessen kommt sie seit drei Wochen von der Arbeit nach Hause und sieht in der Garage das Wasser stehen. Und davor eine Pumpe pumpen.

Es ist Montag...

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