Schon lange kennt, verfolgt, goutiert, beobachtet die Extrawurst das Talent von Claudio Melis – gebürtiger Sarde, naturalisierter Südtiroler – am Herd. Empfindsame Zeitgenossen mokierten sich vor beinahe 20 Jahren darüber, dass Melis es mit seiner „natura morta“ a bissi übertrieben hatte. Weil er die Tauben-Keulen samt Krallen im Teller präsentierte. „Iiii-iiih!“, sagten die einen, die anderen, wie die Michelin-Tester, lobten Saftigkeit und feinen Geschmack dieser Taube und belohnten Melis und die legendäre Siriola zu St. Kassian mit einem Stern.
Irgendwann krallte sich – man möge...
