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In der Hand der Lobby
Die Coronakrise hat einmal mehr gezeigt, wer in Südtirol das Sagen hat: die Wirtschaft. Das Nachsehen haben Arbeitnehmer- und Sozialverbände. Dagegen regt sich Widerstand.
Die Übermacht der Wirtschaftsverbände: Ein Grund dafür ist auch die schwächelnde Politik.

Foto: Freepik

Südtirols Wirtschaftsverbände haben sehr klare Vorstellungen davon, was sie wollen. Sie umschreiben das mit „zwölf Themen, ein gemeinsames Ziel“. Und das gemeinsame Ziel lautet naturgemäß: „Südtirol wieder nach vorne bringen.“

Geht man die zwölf Themen mit insgesamt zweiundvierzig Forderungen durch, wird schnell klar, was das eigentliche gemeinsame Ziel ist: Südtirols Wirtschaft nach vorne bringen. Weniger die Allgemeinheit oder gar die Arbeitnehmer.

So sollen etwa künftig die Passivzinsen von der Steuergrundlage der Betriebe abgezogen werden können – das hilft Steuern...

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