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Hinter der Linse
Marco Polo ist einer der erfahrensten Kameramänner Südtirols. Seine Bilder über Italiens Corona-Sperrgebiete gingen um die Welt.
ff media | 12. Aug 2020 | ff 33/2020
Handlich: Die Kameras, mit denen Marco Polo täglich hantiert, sind mit den Jahren immer kleiner geworden.

Foto: Ludwig Thalheimer

Venedig ist menschenleer. Einige Carabinieri patrouillieren durch Gassen und über Plätze und kontrollieren, dass sich die Lagunenstadt an die Lockdown-Bestimmungen hält. Dann – drei Männer auf dem Markusplatz. Die Ordnungshüter gehen auf das Filmteam zu, verlangen die Papiere mit der Drehgenehmigung. Der erste reicht ihnen eine Eigenerklärung. Unter „Nome“ steht: Marco Polo. Der Carabiniere ist einen Moment lang sprachlos. „Sei Marco Polo? E fai le imprese a piazza di San Marco?” Kopfschütteln. Der Carabiniere gibt den Zettel zurück, die der anderen will er gar nicht mehr sehen, er lässt...

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