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„Man hat sich um viele Chancen gebracht!“
Albert Wurzer kehrt dem Landtag den Rücken. Weil er nicht ins politische System passt. Und weil er sich eine Kandidatur auf der SVP-Liste nicht mehr leisten will.
Albert Wurzer, 58, studierter Agrarökonom, war 13,5 Jahre Direktor im Ressort Landwirtschaft und einige Jahre lang SVP-Obmann des Bezirks Pustertal. 2013 schaffte er mit 6.988 Vorzugsstimmen den Sprung in den Landtag. Heute sagt er: „Ich war zu wenig Politiker.“

Foto: Alexander Alber

In diesen Tagen beginnt gewissermaßen die fünfte Jahreszeit. Es ist die Zeit der Versprechen und der geheimen Signale. Die alte Regierung lässt sich langsam beerdigen, heimlich durchmustert jeder die Reihen nach Feinden und Verbündeten der Zukunft.
Früher hieß es: Egal wer kandidiert, die Südtiroler folgen ihrer Partei – was zumeist freilich die SVP war. Das hat sich inzwischen geändert. Wer Erfolg haben will, der muss sich im Wahlkampf in den Mittelpunkt stellen. Entscheidend ist heute die Personalisierung, irgendeinen „Besenstiel“ aufstellen, das reicht nicht mehr. Für die Kandidaten...

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