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Der letzte Plastikhalm
In Südtirol sitzt mit Alpiplast einer der größten Hersteller von Trinkhalmen Europas. Doch was wird aus dem Unternehmen, wenn Plastik tatsächlich verboten wird?
Alpiplast-Chef Markus Forcher mit einem Packen Trinkhalme: „Wir fahren schon seit fast zehn Jahren eine Bioschiene.“

Foto: Alexander Alber

Der Milkshake bei McDonald’s hat ihn. Der Eistee Estathé von Ferrero hat ihn. Der Fruchtsaft Skipper von Zuegg hat ihn. Und viele andere haben ihn auch – einen Trinkhalm aus Südtirol. Hergestellt vom Partschinser Unternehmen Alpiplast.
Man möchte es nicht für möglich halten. Alpiplast gehört zu den größten Produzenten von Trinkhalmen in Europa. Täglich rollen in Partschins so viele Halme vom Band, dass man mit ihnen die Strecke Bozen–Reggio Calabria auslegen könnte. Das sind rund 1.200 Kilometer.
Gefertigt werden die meisten der Halme jedoch aus einem Stoff, der zurzeit einen schweren...

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