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Der Selbstbewusste
Luis Zagler schreibt über Menschen, die an der Heimat leiden. Mit seinem neuen Stück gibt er den Verfolgten eine Stimme.
ff media | 16. Aug 2017 | ff 33/2017
„Als Dramatiker muss man von diesem ganzen bunten Theaterbetrieb etwas verstehen“, sagt Luis Zagler.

Foto: Riki Gelf

Er öffnet seine Haustüre und geht los. Er geht und geht und geht. Mindestens eine Stunde, manchmal auch zwei, an guten Tagen sogar bis zu fünf. Und das täglich, seit über 20 Jahren. Einfach von daheim losgehen zu können, direkt hinaus in die Natur – das macht Südtirol für ihn so lebenswert.
Luis Zagler braucht die Bewegung. Um den Kopf frei zu bekommen, zu beobachten, zu arbeiten. Ganz normal am Schreibtisch sitzen, Wort für Wort in die Computertastatur eintippen - das ist nichts für ihn, das war es nie. Seine Geschichten schreibt er nicht nieder, er spricht sie aus. Im Laufschritt fasst...

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