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„Den richtigen Südtiroler hat es nie gegeben“
Der Erziehungswissenschaftler Hans Karl Peterlini hat erforscht, was Heimat und Identität in Südtirol ausmachen. Ein Gespräch über die offene und die enge Heimat.
Georg Mair | 16. Aug 2017 | ff 33/2017
Der Erziehungswissenschaftler Hans Karl Peterlini weiß um die Südtiroler Mythen: „Das alte Heimatbild taugt nicht einmal mehr als Fiktion, aber Heimat hat durchaus Konjunktur.“

Foto: Alexander Alber

ff: Früher gab es Heimatmuseen, Heimatromane, Heimatkunde. Das gibt es alles noch, aber die Heimat ist draus verschwunden. Warum?

Hans Karl Peterlini:Ein Heimatverständnis, wie es in diesen Darstellungen verdichtet war, Heimat als erste und einzige Liebe, die schicksalhaft zerstört wird oder verloren geht, ist nicht mehr lebbar. Heimat hat aber durchaus Konjunktur. In den Medien und in der Politik – im österreichischen Präsidentschaftswahlkampf haben sowohl Norbert Hofer als auch Alexander van der Bellen die Heimat in den Vordergrund...

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