Zum Hauptinhalt
Lektion in Geschichte

Wild und effektvoll ist die Aufarbeitung der Bombenjahre bei den Volksschauspielen in Telfs. Die „Feuernacht“ von Felix Mitterer ist wie eine Pille, die schnell ins Gemüt geht.

Georg Mair | 6. Aug 2026 | ff 32/2026

Großes Aufgebot: oben die Wilden, in der Mitte Markus Oberrauch als Hermann Tschurtschenthaler, unten die Milden unter den Attentätern der 1960er-Jahre (vorne Lukas Lobis als Sepp Rabensteiner).

Foto: Fotos: Marcella Ruiz Cruz

Der Star ist der Ort, das letzte Haus, das von der Südtiroler-Siedlung in Telfs übrig geblieben ist. Ein malerisches Abbruchhaus, umgeben von Schutthaufen, das sich gut für Theaterzwecke und Theatereffekte eignet, für Schießereien, Verfolgungsjagden, Verschwörungen, Verrat, Familienkonflikte. Und moralische Botschaften. Sogar ein Baukran lässt sich zum Einsatz bringen, man kann mit dem Mofa vorfahren und mit einem Oldtimer-Cabrio an der Tribüne vorbeibrausen.

Ideal also für die „Feuernacht“ von Felix Mitterer (78, der Maestro des Volksschauspiels) über das Südtirol der...

Abo testen

Abonnieren Sie jetzt die ff - und Sie erhalten Zugriff auf alle Inhalte

Sie sind bereits Abonnent?