Zwischen Juli und November vergangenen Jahres trafen sich elf unterschiedliche Gruppen von Menschen, virtuell und real, um miteinander zu diskutieren. Es waren 86 Personen im Alter von 18 bis 91 Jahren, sie kamen aus allen Teilen Südtirols. Sie kannten sich nicht, aber sie redeten erstmals offen darüber, wie sie die Corona-Pandemie deuten und bewerten. Ihre Gespräche dauerten zwischen 90 und 120 Minuten und wurden von je zwei Wissenschaftler:innen moderiert und begleitet, protokolliert und transkribiert.
Katja, 19: „Ich bin ziemlich ambitioniert, aber sobald wir angefangen...
