Ein Ungleichgewicht zwischen Tourismus und Wohnen, schreibt Martin Urthaler, sorge für soziale Spannungen und eine Verschlechterung der touristischen Gesinnung. So formuliert er es in einem Brief an die Mitglieder des Gemeinderates von Percha. Ähnlich wie er sehen das die meisten seiner Nachbarn. Denn mitten in der „Erweiterungszone Percha Nord“ liegt ein Hotel, das wachsen möchte. Rundherum stehen jede Menge Wohnhäuser.
Das ist nicht nur in Percha ein Problem: Wo Menschen leben und Betriebe wachsen wollen, gibt es Reibungspunkte: Der Verkehr, die Zufahrten, die Aussicht aus dem...
Bauen à la carte
Sobald Hotels im Wohngebiet wachsen wollen, wird die Nachbarschaft nervös. Werden Hoteliers besser behandelt als Häuselbauer?
