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Im Leerlauf
Mit dem H2-Zentrum in Bozen wollte Südtirol zu einem „Silicon Valley des Wasserstoffs“ werden. Jetzt strukturiert man um – mit neuen Leuten, weniger Umsatz und roten Zahlen.
Zapfsäule im H2-Zentrum in Bozen: Die Anlage soll in den nächsten zwei Jahren ausgebaut werden.

Foto: Alexander Alber

Den „Masterplan Wasserstoff“ verkündete die hohe Landespolitik mit Pauken und Trompeten. Es war im Mai 2020, als der Landeshauptmann und die beiden Landesräte für Mobilität und Umwelt das ambitionierte Vorhaben präsentierten. In den nächsten zehn bis fünfzehn Jahren sollten demnach „rund zwei Milliarden Euro“ in die Technologie der Zukunft investiert werden.

Die Landesregierung schrieb im Masterplan hohe Ziele fest: Bis 2030 sollten im öffentlichen Nahverkehr 660 Busse mit Wasserstoff (H2) betrieben werden; daneben peilte man 5.000 H2-Autos an, die Wagen mit Verbrennungsmotoren...

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