Zum Hauptinhalt
Asyl in der Wildnis
Vor 127 Jahren erbaut, jetzt rundum erneuert, in der kommenden Woche die symbolische Wiedereröffnung: das Becherhaus, Südtirols höchste Schutzhütte. Besuch eines ungewöhnlichen Hauses, das Südtirols Geschichte in sich trägt.
Markus Larcher | 11. Aug 2021 | ff 32/2021
In neuem Glanz: Vorvergangene Woche wurden rund um das generalsanierte Becherhaus noch letzte Handwerksarbeiten ausgeführt, am 16. August findet 127 Jahre nach seiner Erbauung die symbolische Wiedereröffnung statt.

Foto: Archiv Peter Trenkwalder

Die Idee konnte nur von einem Fremden stammen, von einem „verrückten Professor“. Wer sonst als ein auswärtiger, mutmaßlich abgehobener Akademiker hätte im Jahr 1891 in den Mitteilungen des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins ernsthaft eine Frage wie diese stellen können: „Ein Münchner Haus auf dem Becher im Stubai! -Welchem Münchner Sectionsgenossen möchte dieser Gedanke unsympathisch sein?!“

Die Frage oder, besser, die Vision des Münchner Professors für Tierzuchtlehre, Emil Pott, von einem Schutzhaus auf der Spitze des rund 3.200 Meter hohen und (damals) schwer...

Abo testen

Abonnieren Sie jetzt die ff - und Sie erhalten Zugriff auf alle Inhalte

Sie sind bereits Abonnent?