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Bozner Sesseltreiben
Renzo Caramaschi möchte weitere fünf Jahre Bürgermeister sein. Entgegen seinem ursprünglichen Versprechen, das nicht zu tun. Starke Gegner wollen ihn verhindern.
Bürgermeister Renzo Caramaschi: „Hoffe, dass es am Ende reicht.“

Foto: Alexander Alber

Er arbeitet, arbeitet und arbeitet. Jeden Tag fährt er mit dem Bus in aller Früh zur Arbeit. Dort kommt er mit den Leuten ins Gespräch, sie erzählen ihm von ihren Problemen. Die einen fühlen sich nicht mehr sicher in ihrer Stadt, bei den anderen reicht das Geld nicht bis ans Monatsende. Er spricht mit jedem, weiß, was Sache ist in seiner Gemeinde.

Zwischen sieben und halb acht hockt Renzo Caramaschi meist im Büro, so auch am Samstag vergangener Woche. „Mein Terminkalender ist voll“, sagt er, „ich habe viel zu tun.“ Sogar am Wochenende. Er brauche nicht viel Schlaf, er sei ein...

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