Er arbeitet, arbeitet und arbeitet. Jeden Tag fährt er mit dem Bus in aller Früh zur Arbeit. Dort kommt er mit den Leuten ins Gespräch, sie erzählen ihm von ihren Problemen. Die einen fühlen sich nicht mehr sicher in ihrer Stadt, bei den anderen reicht das Geld nicht bis ans Monatsende. Er spricht mit jedem, weiß, was Sache ist in seiner Gemeinde.
Zwischen sieben und halb acht hockt Renzo Caramaschi meist im Büro, so auch am Samstag vergangener Woche. „Mein Terminkalender ist voll“, sagt er, „ich habe viel zu tun.“ Sogar am Wochenende. Er brauche nicht viel Schlaf, er sei ein...
